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Sirsasana Der Kopfstand |
Setze
Dich auf die Fersen und stelle die Mitte des Kopfes auf den Boden.
Die Hände sollten am Hinterkopf fest anliegen, und sich mit den
kleinen Fingern und den Handkanten auf dem Boden abstützen. Die
beiden kleinen Finger liegen dabei fest am Boden. Nun achte darauf,
dass die Arme (Ellenbogen) nicht weit auseinander gehen. Die
Ellenbogen sollten bei dieser Übung nur ungefähr
schulterweit auseinander sein. Die Arme tragen bei dieser Asana sehr
viel Gewicht (bis zu 60% des Körpergewichtes) damit der Nacken
entlastet wird.
Es ist nicht gut sehr lange mit zu viel Gewicht im
Nacken im Schulterstand zu verweilen, Schmerzen sollten hier ernst
genommen werden.
Nun versuche mit gestreckten Beinen langsam in
die Senkrechte zu kommen. Ist dies für Dich zu schwer kannst Du
auch mit gebeugten Beinen anfangen zu üben. Wenn Du noch Angst
hast frei zu stehen, solltest Du auf jeden Fall eine Wand im Rücken
haben, damit Du nicht umfällst und Du Dir Halt suchen kannst. Es
ist immer besser mit Hilfen eine Übung auszuführen, als
sich zu überfordern oder zu verletzten. Yoga bedeutet auch immer
sich und seinen Fortschritt zu akzeptieren, und liebevoll zu üben.
Wir haben nur den einen Körper, der gepflegt werden will.
In
der Übung, solltest Du mit offenen Augen und enspanntem Gesicht
einige Minuten verweilen. Wenn es aber zu anstrengend wird, komm aus
der Übung wieder heraus. Dabei versuche langsam, kontrolliert
und leise die Füße unten abzusetzen.
Sirsasana ist zusammen mit Sarvangasana (Schulterstand) die wichtigste Asana die wir im Yoga haben. Richtig und in korrekter Form ausführt kann sie den Körper und den Geist sehr gesund erhalten. Der Rücken wird gestärkt, die Konzentration und das Körperbewustsein ausgeprägt. Der gesamte Körperkreislauf (Blutkreislauf, Sauerstoffversorgung, Lymphgefäße, Verdauungstrakt) wird normalisiert. Wenn Du jedoch ernste Probleme in diesen Bereichen hast, solltest Du auf jeden Fall einen Fachmann zu Rate ziehen.
Schukie
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